Systhema - Jahrgang 2022

Systhema - Heft 3 - 2022

Systhema - Heft 3 - 2022

VORWORT

Cornelia Hennecke
S. 220-222

 

Themenschwerpunkt: Quellen unserer systemischen Praxis: Ein Heft für Gesa Jürgens

Haja (Johann Jakob) Molter, Michael Grabbe:
Virginia Satir. Das bleibt!

S. 223-241

Zusammenfassung

Virginia Satir zählt zu den frühen Gründerpersönlichkeiten der systemischen Familientherapie. Ihre Arbeit ist geprägt von Einflüssen der humanistischen Psychologie und der kommunika­tionstheoretischen Seite des systemischen Modells, das mit den Arbeiten Gregory Batesons, Don D. Jacksons und Paul Watzlawicks verknüpft ist. Gegen die vorherrschende therapeutische Haltung ihrer Zeit begann sie sehr früh mit ganzen Familien zu arbeiten. Dabei stellte sie die Menschen mit ihren Ressourcen und Fähigkeiten und nicht die Pathologie in den Vordergrund. Familienmitglieder wurden als zugehörig und hilfreich für Lösungen gesehen, indem die Wahlmöglichkeiten erhöht wurden. Sie schaffte mit den fünf Formen der Kommunikation eine Verbindung zwischen der Beziehungsebene, der Familie als System, und den innerpsychischen Prozessen der Familienmitglieder, die sie in ihrem Konzept von Selbstwert erfahrbar machte. Sie entwickelte über die gesprochene Sprache hinaus originelle erlebnis- und wachstumsorientierte visuelle und körperorientierte Zugänge in der Arbeit mit Familien. Ihre Basis­philosophie zielte auf transformationale Veränderungen im interaktionalen und innerpsychischen System. Kritisch betrachten die Autoren die ausschließlich positive Sicht auf die Bedingungen des Menschseins, wie sie dem entwicklungsorientierten Ansatz zu eigen ist. ­Darüber hinaus würdigen sie Satir als eine Praktikerin, deren Einfluss auf die heutige systemische Praxis nicht zu übersehen ist.

Abstract

Virginia Satir is one of the early founder figures of systemic family therapy. Manifest in her work is the influence of humanist psychology and the communication-theoretic side of the systemic model associated with names like Gregory Bateson, Don D. Jackson and Paul Watzlawick. Flying in the face of prevailing therapeutic attitudes, she began working with whole families at a very early stage. In so doing, she focused on people, their resources and their abilities, not on the pathological side of things. Family members were regarded as part and parcel of the entire constellation, Satir considered them useful in working out solutions, not least because they increased the options available. With her “five kinds of communication” she created a link between the relational plane, the family as a system and the inner-psychic processes taking place in family members. Her concept of self-value helped make this connection real to the people she was working with. Above and beyond spoken language she developed original experience- and growth-oriented visual and physical approaches to her work with families. Her fundamental philosophy was geared to transformational changes in the interactive and inner-psychic system(s). The authors assembled here express some criticism of the exclusively positive view of the human condition inherent in the developmental approach. But they are unstinting in their appreciation of Satir as a practitioner whose impact on present-day systemic practice can hardly be overrated.


Cornelia Hennecke:
„Folge dem Prozess …“ – einige Beobachtungen zu Handwerk und Kunst in der prozessorientiert-integrativen Arbeitsweise von Gesa Jürgens …

S. 242-247

Michael Grabbe, Arist v. Schlippe:
Abschied von einer Lotosblüte – zum Tod von Gesa Jürgens

S. 248-251

Tom Pinkall:
„Wenn wir das wollen, sind wir verbunden.“

S. 252-256


Julia Strecker:
„Lasst uns die Kontexte einbeziehen, die uns gerade umgeben.“

S. 257-258


Uwe Lamm:
Mein „Systemischer Vollkontakt“ – Lernen und Wachsen mit einer Prozess-Poetin

S. 259-260


Ruthard Stachowske:
Gesa Jürgens – eine Reise in unsere Familiengeschichte

S. 261-263


Heidrun Girrulat:
Das passt doch (nicht) alles unter einen Hut!

S. 264-266


Patricia Paweletz:
Abschied von der Sonnenfrau

S. 267-271


Monika Staemmler:
Inspirationen zu einem bunten Blumenstrauß gebunden

S. 272-274


Eine Reportage ... anlässlich des Abschieds von Gesa aus dem IF Team 2009

S. 275-281

REZENSIONEN

S. 282-293

TERMINE / VERANSTALTUNGEN

S. 294-298

REGISTER JAHRGANG 2022, BAND 36

S. 299-302

Systhema - Heft 2 - 2022

Systhema - Heft 2 - 2021

VORWORT

Andreas Klink
S. 104-105

 

Nachruf

Cornelia Hennecke:
Nachruf Gesa Jürgens (*18.6.1944   † 3.5.2022)

S. 106-110

Originalbeiträge

Andreas Klink:
Migration, Identität und Resilienz

S. 112-127

Zusammenfassung

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit ausgewählten theoretischen Konzepten zu den Themen Migration, Identität und Resilienz. Vorgestellt werden u.a. systemtheoretische Bezüge, Akkulturationsorientierungen, psychische Auswirkungen von Verfolgung, Flucht und Migration, für interkulturelle Beratungskontexte relevante Kulturdimensionen, die fünf Säulen der Identität nach Hilarion Petzold und unterschiedliche Resilienzfaktoren. Darüber hinaus werden einige methodische Anregungen zur Nutzung und Reflexion einiger Konzepte in der Beratungspraxis gegeben.

Abstract

This article deals with selected theoretical concepts on the topics of migration, identity and resilience. This includes system-theoretical references, acculturation orientations, psychological effects of persecution, flight and migration, cultural dimensions relevant for intercultural counseling contexts, the five pillars of identity according to Hilarion Petzold and different resilience factors. In addition, some methodological suggestions for the use and reflection of some concepts in counseling practice are given.


Julia Koch:
Systemisches Denken und Handeln in der stationären Kinder- und Jugendhilfe – Chancen und Herausforderungen

S. 128-138

Zusammenfassung

In diesem Beitrag werden aus der Sicht einer Psychologin Chancen und Herausforderungen im Alltag der stationären Kinder- und Jugendhilfe beschrieben. Dabei geht es um die eigene Rolle und Aufgabe, um systemische Haltungen, um Auftragsklärung und um die Transparenz von Regeln und Anforderungen. Zusätzlich werden hilfreiche Methoden beschrieben und ­reflektiert.

Abstract

This article deals with opportunities and challenges in inpatient child and youth welfare from the perspective of a psychologist. Topics are one‘s own role and task, systemic attitudes, contracting stage and the transparency of rules and requirements. In addition, helpful methods are described and reflected upon.


Kat Feyrer:
Plädoyer für eine Reflexion gesellschaftlicher Verhältnisse, Erfahrungen und Positionierungen in der systemischen Praxis

S. 139-150

Zusammenfassung

Auf der Grundlage eigener Erfahrungen als Teilnehmer*in systemischer Ausbildungen und in der beruflichen Praxis als Berater*in und Supervisor*in wird in diesem Beitrag für eine diskri­minierungssensible systemische Haltung und Praxis plädiert. Eine solche Haltung reflektiert die eigene Eingebundenheit in gesellschaftliche Verhältnisse und denkt soziale Positionierungen mit. Fachkenntnisse zu Formen und Wirkungsweisen von Diskriminierung bieten dabei die Basis für eine Anerkennung von Diskriminierungserfahrungen und einen bewussten Umgang mit ihnen in Beratung und Supervision.

Abstract

Based on my own experiences as a participant in systemic training and in professional practice as a consultant and supervisor, this article advocates a systemic attitude and practice that is sensitive to discrimination. Such an attitude reflects one‘s own involvement in social conditions and takes social positioning into account. Knowledge of the forms and effects of discrimination provides the base for recognizing experiences of discrimination and dealing with them consciously in counseling and supervision.


Matthias Bartscher:
Systemische Beratung und Motivierende Gesprächsführung im Dialog

S. 151-167

Zusammenfassung

In diesem Beitrag wird zunächst der Ansatz der Motivierenden Gesprächsführung vorgestellt. Im Anschluss daran werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Methoden und Haltungen Systemischer Beratung und Motivierender Gesprächsführung beschrieben.

Abstract

In this article, first the approach to motivational interviewing is presented. Following this, similarities and differences between methods and attitudes of systemic counseling and motivational interviewing are described.


Imke Urmoneit:
Systemtheorie trifft auf neurobiologische Erkenntnisse

S. 168-174

Zusammenfassung

Die Systemtheorie bildet eine theoretische Grundlage für die Systemische Beratung und Therapie. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Verbindungen zwischen systemtheoretischen ­Konzepten wie Selbstreferentialität, Komplexitätsreduktion oder Kontextabhängigkeit und ­Erkenntnissen der Neurobiologie.

Abstract

Systems theory forms a theoretical basis for systemic counseling and therapy. This article deals with connections between system-theoretical concepts such as self-referentiality, complexity reduction or context dependency and findings from neurobiology.


Daniel Rausch:
Das Buch als therapeutisches Medium – Angewandte Bibliotherapie in der Jugendhilfe

S. 175-182

Zusammenfassung

In diesem Beitrag beschreibt der Autor zunächst geschichtliche Aspekte und verschiedene Formen der Bibliotherapie. Im Anschluss berichtet er von einer ersten Anwendung einer biblio­therapeutischen Methode in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung. In drei Einzel- und vier 90-minütigen Gruppensitzungen dient das Buch Planet Magnon von Leif Randt als Grundlage eines intensiven gruppendynamischen Prozesses.

Abstract

In this article, the author first describes historical aspects and various forms of bibliotherapy. He then reports on the first application of a bibliotherapeutic method in an inpatient youth welfare facility. In three individual and four 90-minute group sessions, Leif Randt‘s book Planet Magnon serves as the basis for an intensive group dynamic process.

 

Christian Philipp Nixdorf und Jana Swiderski:
Berufsberatung unter Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität – Wie eine systemische Haltung nachhaltige Berufsberatungen unterstützen kann

S. 183-192

Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund der Volatilität des Arbeitsmarktes und bedingt durch den Wandel von Berufsfeldern gewinnt die Berufsberatung vor dem und im Erwerbsleben heute zunehmend an ­Bedeutung. Technologisch bedingt entstehen neue Betätigungsfelder am Arbeitsmarkt, während andere verschwinden. Dieser Wandel korrespondiert mit einem erhöhten Beratungs­bedarf der Menschen, die in der Berufsberatung über neue Berufsbilder, Trends, Fördermöglichkeiten und Zugangswege zum Wunschberuf, über Alternativen dazu wie auch über Risiken am Arbeitsmarkt aufgeklärt werden. Eine systemische Haltung hilft Berufsberatenden dabei, ihre Beratungsarbeit hilfreich, erfolgreich und nachhaltig zu gestalten. Gründe dafür werden in diesem Beitrag reflektiert.

Abstract

Due to increased volatility of labour markets and change in occupational fields, career guidance before and during working life is becoming increasingly important today. For technological reasons, new fields of activity are emerging on the labour market, while others are disappearing. This change corresponds to an increased need for advice in career guidance regarding new job profiles, trends, funding opportunities, access to the desired profession, job alternatives and risks on the labour market. A systemic attitude helps professional career counselors to make their consulting work helpful, successful and sustainable. Reasons for this are reflected in this article.

 

REZENSIONEN

S. 193-207

Nachrichten

S. 208-211

TERMINE / VERANSTALTUNGEN

S. 212-215

Systhema - Heft 1 - 2022

Systhema - Heft 1 - 2022

VORWORT

Andreas Klink
S. 4-6


Themenschwerpunkt: „Und so wollen wir leben?!“ –
Interdisziplinäres Forum des IF Weinheim

Originalbeiträge

Kübra Gümüsay:
Und so wollen wir leben?!
Impulsvortrag zum interdisziplinären Forum des IF Weinheim

S. 7-10

Zusammenfassung

In diesem Beitrag beschäftigt sich die Autorin mit Möglichkeiten und Räumen, wie wir uns schon jetzt mit Ideen und Utopien zu einer wünschenswerten Zukunft beschäftigen können. Dabei setzt sie sich beispielsweise mit der Frage auseinander, wie wir eine rassismuskritische und geschlechtergerechte Gesellschaft werden.

Abstract

In this article, the author looks at possibilities and spaces where we can already engage with ideas and utopias for a desirable future. For example, she deals with the question of how we can become a society that is critical of racism and gender-just.

 

Julia Hoydis:
Zukunftskrisen erzählen – Was Literatur zur Klimawandelkommunikation beitragen kann

S. 11-18

Zusammenfassung

In diesem Beitrag beschäftigt sich die Autorin mit Fragen der Wirkung und Wirksamkeit von Literatur auf Einstellungs- und Verhaltensänderungen am Beispiel des Klimawandels. Sie stellt sich u. a. die Frage, ob man mit Büchern oder mit Geschichten die Welt retten kann und ob dazu allein die Vermittlung von Fakten oder das Auslösen von Emotionen wie Mitleid, Angst, Ablehnung ausreichen. Und sie regt dazu an, sich mit jenen Faktoren auseinanderzusetzen, die dazu beitragen, dass wir Literatur mehr Aufmerksamkeit schenken, die sich damit beschäftigt, wie wir meinen, heute nachhaltig leben zu wollen.

Abstract

In this article, the author deals with questions of the impact and effectiveness of literature on changes in attitudes and behaviour using the example of climate change. She asks herself, among other things, whether one can save the world with books or with stories and whether the mere communication of facts or the triggering of emotions such as pity, fear, rejection is sufficient for this. And she encourages us to look at the factors that contribute to our paying more attention to literature that deals with how we think we want to live sustainably today.

 

Valentin Thurn:
Träumer sind die Realisten

S. 19-25

Zusammenfassung

In diesem Beitrag beschäftigt sich der Autor anhand seiner Filmproduktionen „Taste the Waste“ und „Träum weiter! Sehnsucht nach Veränderung“ mit der Frage, welche Impulse es braucht, um Veränderungen herbeizuführen und aufrechtzuerhalten. Er berichtet über erste Gedanken zu seinem neuen Filmprojekt, in dem es u.a. darum geht, dass Menschen sich heutzutage viel zu schnell abtrennen und separieren, anstatt sich als Teil eines großen Ganzen zu begreifen. Und plädiert für mehr kollektives Träumen und Kollaboration als Antwort auf die heutigen großen Fragen wie beispielsweise jene nach dem Klimawandel.

Abstract

In this article, the author describes his film productions „Taste the Waste“ and „Dream on! Longing for Change“ and deals with the question of what impulses are needed to bring about and sustain change. He reports on initial thoughts on his new film project, which is about, the fact that people nowadays separate and segregate themselves far too quickly instead of seeing themselves as part of a greater whole. And he pleads for more collective dreaming and collaboration as an answer to today‘s big questions, such as climate change.

 

Martina Dietrich:
Die Wirtschaft muss dem Gemeinwohl dienen

S. 26-29

Zusammenfassung

Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie. Dabei handelt es sich um ein ethisches Wirtschaftsmodell, in dem Unternehmen und Organisationen gesellschaftlich akzeptierte und demokratisch vereinbarte Grundwerte umsetzen und zur Maxime ihres unternehmerischen Handelns machen. Anhand von Praxisbeispielen zeigt die Autorin auf, dass die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie schon heute erfolgreich umgesetzt wird.

Abstract

This article deals with the approach of the common good economy, i.e. an ethical economic model in which companies and organisations implement socially accepted and democratically agreed basic values and make them the maxim of their business activities. Using practical examples, the author shows that the idea of the common good economy has already been successfully implemented.


Martin Streit:
Camera obscura

S. 30-35

Zusammenfassung

In diesem Beitrag berichtet der Autor über seine Arbeit mit der Camera obscura. Er beschreibt sowohl Eindrücke aus einer begehbaren Camera obscura als auch die Entwicklung von ­Bildern, die mit einer transportablen Camera obscura entstanden sind. Daraus ergeben sich Impulse für eine intensive Beschäftigung mit Farbe, Form, Licht, Raum, Zeit und Wahrnehmung.

Abstract

In this article, the author reports on his work with the camera obscura. He describes impressions from a walk-in camera obscura and the development of images created with a transportable camera obscura. Impulses for an intensive dealings with issues of colour, form, light, space, time and perception are given.

 

Anita Galuschek:
D-EinBlick/M-EinBlick-Comics als ein möglicher Zugang zum relationalen Selbst

S. 36-46

Zusammenfassung

In diesem Beitrag stellt die Autorin zunächst das Konzept des relationalen Selbst vor und ­beschreibt dann die Methode der D-EinBlick/M-EinBlick-Comics als einen möglichen methodischen Zugang zum relationalen Selbst. Sie präsentiert sowohl die Zielsetzung der Comics als auch ihre grundlegende Methodik. Zum Abschluss berichtet sie über die Anwendung der ­Methode im Rahmen von Workshops in unterschiedlichen Kontexten und gibt dabei einen tieferen Einblick in die vorgestellten und wahrgenommenen Inhalte der Comicgeschichten.

Abstract

In this article, the author first introduces the concept of the relational self and then describes a new method called “D-EinBlick/M-EinBlick-comics” as a possible methodological approach to the relational self. She presents both the objective of the comics and their basic methodology. Finally, she reports on the application of the method in workshops with participants from different contexts and gives a deeper insight into the presented and perceived contents of the comic stories.


Cornelia Hennecke:
So wollen wir in Zukunft (auch) tagen!?
Resümee zum interdisziplinären Forum des IF Weinheim aus der Perspektive
einer Tagesmoderatorin

S. 47-51

Impulse

Elsbeth Schliestedt:
Der Jenga©-Turm als systemisches Familienspiel

S. 52-57

Zusammenfassung

In dem Beitrag wird beschrieben, wie sich der Jenga©-Turm, ein bekanntes Geschicklichkeitsspiel, mit systemischen Methoden kombinieren lässt und darüber im Arbeitsfeld der ambu­lanten Familienhilfen einen gleichermaßen leichten wie anregenden Zugang zu familiären Systemen unterstützt. Dargestellt werden sowohl die Entwicklung und Umsetzung der Idee als auch die praktische Anwendung in unterschiedlichen Stadien einer Beratung. Der Beitrag schließt mit einer kurzen Reflexion des Einsatzes und einem Ausblick auf mögliche Ergänzungen und Variationen.

Abstract

The article describes how the Jenga© tower, a well-known game of skill, can be combined with systemic methods to support an easy and stimulating access to family systems. The development and implementation of the idea as well as the practical application in different stages of counselling are presented. The article concludes with a short reflection on the application and an outlook on possible additions and variations.


Christopher Klütmann:
Systemische Organisationsentwicklung im Fokus – Ein Praxisbeispiel

S. 58-73

Zusammenfassung

In diesem Beitrag berichtet der Autor über einen anderthalb Jahre umfassenden Organisationsentwicklungsprozess mit insgesamt 550 Mitarbeiter:innen aus den Abteilungen Vertrieb und Service in einem mittelständischen, produzierenden Unternehmen. Gegenstand des mehrschrittigen Entwicklungsprozesses war es u.a., Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit zu klären, Kommunikationsprozesse sichtbar zu machen und auf ihre Wirksamkeit hin zu über­prüfen sowie Strukturen und Schnittstellen zu analysieren.

Abstract

In this article, the author reports on a one-and-a-half-year organisational development process with a total of 550 employees from the sales and service departments in a medium-sized manufacturing company. The multi-step development process included clarifying the framework conditions for cooperation, making communication processes visible and checking their effectiveness, as well as analysing structures and interfaces.


Andreas Klink:
Zwei Jahre Pandemie: Erfahrungen aus einer ambulanten Jugendhilfeeinrichtung

S. 74-81

Zusammenfassung

In diesem Beitrag berichtet der Autor von seinen Erfahrungen als Leiter einer ambulanten ­Jugendhilfeeinrichtung während der Coronapandemie. Er beschreibt einige Faktoren, die sich während der letzten zwei Jahre als hilfreich und sinnvoll erwiesen haben, um die entbehrungs- und stressreiche Zeit der Pandemie auch als Erfahrungszeit sehen zu können.

Abstract

In this article, the author reports on his experiences as head of a youth welfare institution during the corona pandemic. He describes some factors that have proven helpful and meaningful during the last 2 years, so that the depriving and stressful time of the pandemic can also be seen as a time of experience.

 

REZENSIONEN

S. 82-92

Nachrichten

S. 93-96

TERMINE / VERANSTALTUNGEN

S. 97-99